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Achtung, nichts für depresive Leute!!!

Der Tod aus philosophischer und religiöser Sicht

Zu den Konsequenzen des Todes für das betroffene Individuum lassen sich vier philosophische Grundhaltungen unterscheiden:

  1. Der Tod ist das endgültige Ende der körperlich-organischen und der aktiven, physisch feststellbaren geistigen Existenz eines Lebewesens (z. B. Ganztodtheorie)
  2. Der Tod ist nur eine Phase, die schließlich zu einem neuen individuellen Leben führt (Wiederverkörperung durch Reinkarnation)
  3. Der Tod ist der unumkehrbare Übergang in einen anderen Seinszustand (Weiterleben in einem Totenreich, Auferstehung, Unsterblichkeit)
  4. Leben und Tod sind indifferent (in einigen mystischen Richtungen, z. B. im Zen).

Zu den unterschiedlichen Auffassungen der verschiedenen Religionen und philosophischen Richtungen gibt der Artikel Leben nach dem Tod Auskunft.

 

Der soziale Umgang mit dem Tod

Dass der Umgang mit dem Tod schwerfallen muss, ersieht man bereits aus einer eher unauffälligen sozialen Tatsache: Nur für wenige Begriffe gibt es so viele Synonyme und abmildernde Bezeichnungen wie für den „Tod“. Beispiele geben viele Todesanzeigen („Hingang“, „Hintritt“, christlich gefasst: die „Versammlung zur höheren Gemeinde“, Nachrufe („Ableben“, „Abschied“, dichterische Formen („Freund Hein“ oder umgangssprachliche Umschreibungen (vom altertümlichen „Gevatter Tod“ bis zum gegenwärtigen „den Löffel abgeben“und „Schlafes Bruder“ (Film, 1992).

Der direkte Umgang mit dem Tod ist seltener geworden, wo er nicht mehr im Kreise der Familie oder inmitten von Gefährten (wie etwa im Krieg, im Katastrophenfall) eintritt, sondern in Kliniken, und wo der Leichnam von Bestattungsunternehmen übernommen wird.

Mehrere Wissenschaften befassen sich direkt mit Tod, und im Zusammenhang damit mit den Sterbenden und Hinterbleibenden (so besonders die Theologie und die Palliativmedizin), andere seltener (Psychologie, Soziologie, Pädagogik, Philosophie).

 

Es ist nicht gerade das beste Thema, aber wir müssen uns auch damit irgendwann außeinander setzen.

Für mich ist der Zeitpunkt gekommen, Er liegt im Krankenhaus und wird sterben. Er hat Krebs, Er kann kaum mehr sprechen, kaum mehr atmen, Er kann nicht essen und wenn Er essen kann erbricht Er es wieder. Er liegt nur noch im Bett, Nahrung bekommt er durch einen Tropf, abführen tut Er durch einen schlauch. Zum unterhalten braucht Er einen Stift und einen Zettel!

Es erschreckt mich jedesmal auf neue wie Er aussieht wenn ich ihn besuchen gehe, wie hilflos ein Mann seines alters doch sein kann. Er ist komplett auf andere angewiesen...

Ich will das es schnell geht,

das Er nicht mehr leiden muss,

dass hat Er nicht verdient...

 

Der Tod

Wir haben eine Kerze

und was ist wenn sie erlischt?

Dann gehen wir in ein Meer voller Kerzen,

überall Kerzen.

Wir sehen auf die Erde herrab,

sehen unsere Verwanten

unsere Bekannten

unsere Freunde.

Und immer wieder eine Sanduhr,

unsere Sanduhr!

Wenn diese Zeit abgelaufen ist,

dann dürfen wir zurück!

Als Schmetterlin,

als Elefant,

als Anthilope,

als Girraffe,

als Katze

oder doch als Baby???

 

 

Viele müssen vor ihrem Tod viel durchstehen, schmerzen ertragen und leiden...

So wie mein Großvater!!!

 

 

Eure LilMo

 

 

 

 

 

 

3.2.08 18:45, kommentieren